Hersteller: ASI - ZWO
Art.Nr.: ASI174MM

EUR 676,00


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Die schnelle Astro-Kamera ASI174 verfügt über einen großen CMOS-Sensor mit hoher Auflösung. Die Kamera ist eine gute Alternative für alle Astrofotografen, die Wert auf ein großes Feld legen.

Wie die anderen Kameras überzeugt auch die ASI174 durch vielseitige Anwendungsmöglichkeiten, wie:
Planetenfotografie (Barlowlinse sinnvoll)
Mondfotografie - durch den großen Sensor sind schöne Übersichtsaufnahmen möglich
Sonnenfotografie (mit geeigneter Filterung)
Stacking and EAA (elektronisch unterstützte Astronomie) dank extrem hoher Bildrate sehr gut möglich
Deep-Sky-Fotografie (die Kamera ist ungekühlt, aber der CMOS-Sensor bietet ein gutes Rauschverhalten)
Autoguiding-Kamera
Lieferung mit AR-Klarglasfilter - voller Durchlass auch im Infraroten. Wenn das IR geblockt werden soll, wird ein IR-Sperrfilter benötigt.


Dank oaCapture läßt sich die Kamera auch mit einem Mac nutzen.

Systemanforderungen

USB 3.0 sollte vorhanden sein und vom Betriebssystem unterstützt werden. Unterstützung ist vorhanden ab
Windows 8
Mac OS X 10.8
Linux Kernel 2.6.31


Der Kamerahersteller gibt folgende Hinweise:

"most important is USB3.0 host controller
we recommend "Intel® USB 3.0 eXtensible Host Controller"
from customer´s feedback, all intel host controller works and can provide the maximum data transfer

and here is more detail test result:

tested platform and USB Host controller:
Lenovo IdeaPad Z580: intel USB 3.0 eXtensible Host Controller
MacBook air 2014: intel USB 3.0 eXtensible Host Controller
Dell Inspiron 17-7737 i7: intel USB 3.0 eXtensible Host Controller
HP Pavilion dv7 Notebook PC: intel USB 3.0 eXtensible Host Controller
MacBook Pro 2013: intel USB 3.0 eXtensible Host Controller
PC: Renesas Electronics USB3.0 Host Controller
PC: AMD USB3.0 Host Controller

PCIE-USB3.0 Card: NEC/Renesas μPD720200A μPD720201 & μPD720202
PCIE-USB3.0 Card: VIA Labs VL800

already know incompatible USB host:
PCIE-USB3.0 Card: NEC/Renesas μPD720200 under windows 8
PCIE-USB3.0 Card: Trendnet TU3-H2PIE card
PC: Etron usb3.0 host controller"

Downloads
Von der Herstellersite können Treiber und Software runtergeladen werden.

Drivers and Software

Häufige Fragen rund um ZWO Kameras:
Der FAQ-Bereich wird laufend von ZWO aktualisiert, hier findet man Antworten auf viele Fragen.

FAQ rund um ZWO Kameras

Anleitungen für ZWO Produkte:
Die Seite wird laufend von ZWO aktualisiert, hier findet man Anleitungen für ZWO Produkte.

Link zu den Anleitungen

Deutsche Anleitung
Teleskop-Service stellt eine gute Anleitung in deutscher Sprache zur Verfügung, Sie können sie hier herunterladen.

Wie reinige ich meine ZWO Kamera:
Der Hersteller stellt eine englischsprachige Anleitung zur Verfügung gestellt, welche sich mit der Reinigung einer ASI-Kamera und der Regenerierung der Trockenmitteltabletten befasst: Bitte hier klicken

Mit dieser Kamera erzielte astrofotografische Ergebnisse auf Astrobin
Hier finden Sie einige Astrofotografien, die mit diesem Kameramodell gemacht wurden: Link zu Astrobin
Sensor:1/1,2" CMOS IMX174LLJ
Auflösung:2,3 Megapixel, 1936x1216
Pixelgröße:5,86 µm
Sensorgröße:11,34 mm x 7,13 mm
Belichtungszeit:32 µs - 1000 s
ROI:Unterstützt
Interface:USB 3.0 / USB 2.0 (wirklich sinnvoll nur unter USB 3.0)
Softwareanforderungen:sollte USB 3.0 unterstützen, siehe Details
Bildfrequenz:164,5 fps bei 10 Bit, 128.2 fps bei 12 Bit
ADC:12 Bit or 10 Bit
Adapter:2" / 1,25" / M42X0.75
Größe:⌀62mm X 41mm
Abstand T2-Gewinde zum Sensor:17,5 mm
Gewicht:140 g
Arbeitstemperatur:-5 °C — 45 °C
Lagertemperatur:-20 °C — 60 °C
Luftfeuchte Toleranz:20 % — 80 %
Auflösung maximal:1936 X 1216 (@ 128 FPS)
ASI Kamera
Adapter T2 (M42x0,75) auf 1,25"
1,25"-Abdeckung
USB 3.0 Kabel
ST4 Kabel
Kurzanleitung (auf Englisch)




Mit dieser Kamera erzielte astrofotografische Ergebnisse auf Astrobin
Hier finden Sie einige Astrofotografien, die mit diesem Kameramodell gemacht wurden: Link zu Astrobin

ASI174 im praktischen Einsatz:


Karl Heinz van Heek gelang dieses prachtvolle Foto der Sonne in H-Alpha mit der ASI 174 und einem 90/600 mm Apo, der auf 80 mm abgeblendet wurde.

Mit dem TZ4 (Telezentrisches System) wurde der Apo auf f/30 gebracht.

Wir gratulieren zu dem schönen Ergebnis.






ZW Optical ASI174MM

Ein Praxis Test von Michael Schröder


Jahrelang waren CCD-Chips in Industriekameras die Referenz im Bereich der hochauflösenden Mond- und Planetenfotografie. Mit Hilfe von immer empfindlicheren Chips und mittels des Lucky-Imaging-Verfahrens hat es in diesem Bereich bemerkenswerte Fortschritte gegeben. Nachteil dieser Kameras waren und sind vor Allem die Anschaffungskosten und die z.T. sehr geringe Auflösung bei hohen Framezahlen. In den letzten Jahren haben moderne CMOS-Chips enorm aufgeholt. Vor allem die ASI120MM von ZW Optical ist in Amateurkreisen sehr beliebt. Sie verbindet eine vernünftige Auflösung, eine hohe Empfindlichkeit und relativ hohe Frameraten; das alles bei einem moderaten Anschaffungspreis. Viele hochwertige Planeten-Aufnahmen von Sternenfreunden weltweit stehen dafür als Referenzen. Auch bei der Sonnen- und Mondfotografie ist die ASI120MM gleichermaßen beliebt.

Dieses Jahr erscheint nun eine neue Kamera von ZW Optical, die als Nachfolger der ASI120MM dieser durchaus den Rang ablaufen könnte. Die Vorteile der ASI174MM gegenüber der ASI120MM sind kurz zusammengefasst:
Größerer Sensorchip und höhere Auflösung
Höhere Frameraten
Weniger Rauschen bei gleicher Empfindlichkeit


Die technischen Daten im Vergleich zur ASI120MM zeigen die folgenden Abbildungen:


Der große Sensorchip





Auffällig sind natürlich die hohen Frameraten auch bei großen Auflösungen, was diesen Chip prädestiniert für Aufnahmen bei Sonne und Mond.





Weitere Spezifikationen zeigt die nebenstehende Auflistung.





Dabei hat die ASI174MM eine annähernd gleiche Empfindlichkeit wie die ASI120MM



Soviel zu den technischen Daten. Wie aber verhält sich die Kamera im praktischen Einsatz? Wie hardwarehungrig ist die ASI174MM und wie verhält es sich mit den Belichtungszeiten aufgrund der größeren Pixel?

Der Anschluss an den PC und das Notebook gestaltete sich völlig unkompliziert. Die Freeware-Software FireCapture von Torsten Edelmann erkennt die Kamera nach dem Installieren der Treiber sofort. Allerdings benötigt man die aktuellste Version des Programms.

Schon bei den Trockenübungen fällt auf, dass die ungeheuren Datenmengen bei voller Auflösung ihren Tribut fordern: Ohne echte USB3.0-Verbindung und auch ohne schnelle Festplatte geht nicht viel. Im optimalen Fall sollte es schon eine SSD-Festplatte sein, die 350MB/sec schreiben kann. Die Festplatte in meiner Sternwarte schafft „nur“ knapp 280MB/sec. Das kostet ein paar fps. Außerdem ist mein USB-Controller nicht der schnellste, so dass es mitunter zu Aufnahmefehlern kommt. Das wird bei FireCapture im Aufnahmefenster angezeigt. In einem solchen Fall muss man den USB-Traffic in den Kameraeinstellungen reduzieren. Das kostet zwar ein paar fps, aber man kann aufnehmen. Bei meinem Notebook mit externer SSD-Platte schaffe ich nur knapp 230MB/sec und muss noch weiter reduzieren. Das ist ein signifikanter Fakt, der ja kein Fehler der Kamera ist, den sich jeder Sternfreund aber klarmachen muss: Die ASI174MM produziert unheimliche Datenmengen. Sowohl die Hardware als auch die Bildbearbeitung ist davon betroffen. In nullkommanix sind bei voller Auflösung 15GB an Videodaten zusammen. Das verändert bei mir den Workflow beim Stacken ganz wesentlich. Außerdem muss man eine entsprechende Hardware vorweisen können. Zwar kann man die Aufnahmeparameter so anpassen, dass man auch mit älteren Rechnern klar kommt, aber man verliert dennoch wichtige Vorteile gegenüber der ASI120MM.

Die größeren Pixel machen sich in der Praxis vor Allem in der Darstellungsgröße bemerkbar. Während ich mit der ASI120MM und ihren 3,75mü großen Pixeln bei f/21 bei meinem C9.25 gearbeitet habe, also mit Brennweiten so um 5m, braucht es bei der ASI174MM bei einer vergleichbaren Auflösung eher f/27, also ca. 6,5m Brennweite. Das kenne ich schon von den 618er CCD-Chips und macht mir in der Praxis keine wirklichen Probleme. Durch das kleinere Öffnungsverhältnis braucht man zwar augenscheinlich etwas mehr Belichtung, aber tatsächlich kann man mit geringeren Helligkeiten arbeiten, weil die Aufnahmen eine höhere Dynamikbandbreite haben. Bei meinen Testaufnahmen habe ich in der Regel mit ca. 60% des Histogramm-Wertes gearbeitet (wie auch mit dem 618er CCD-Chip). Bei der ASI120MM brauchte ich eher ca. 80%.



Dieses Bild zeigt den Zusammenhang, den ich in der Praxis also so auch bestätigen kann.





Da ich zumeist Planetenaufnahme mache, war mein Fokus auch darauf, wie sich die ASi174MM am Jupiter schlägt. Bei einer Auflösung von 480x480 hatte ich mit dem Datenvolumen keine Probleme. Je nach Belichtung kam ich auf über 200 fps. Das ist natürlich enorm und ein echter Fortschritt gegenüber der ASI120MM. Das kam dabei raus, bei nicht wirklich schlechten aber auch nicht wirklich guten Seeing-Bedingungen.



Gerade bei diesen nicht optimalen Bedingungen spielt die ASI174MM ihre Vorteile gegenüber der ASI120MM aus. Sie schafft einfach viel mehr Frames und die Auswahl beim Stacken wird davon begünstigt.

Betrachte ich das Rauschverhalten, so fällt im Vergleich zur ASI120MM auf, dass ich keinerlei Auslese-Artefakte hatte, die bei der ASI120MM bei hohen Gain-Zahlen ab und an zu beklagen sind. Bei den kurzen Belichtungszeiten fällt ansonsten kein Unterschied beim Rauschen auf.

ZW Optical selbst bezeichnet die ASI174MM bei Planetenaufnahmen „nur“ als gleichwertig zur ASI120MM. Dem möchte ich nach meinen kurzen Erfahren widersprechen: Aufgrund der hohen Framewerte, sehe ich hier durchaus Vorteile, zumindest bei hellen Planeten.

Ein Versuch, die Venus im UV-Licht aufzunehmen ist gescheitert. ZW Optical hat ein Schutzglas vor dem Chip installiert, das kaum sinnvolle Aufnahmen zulässt. Da hilft nur: Glas entfernen.



Der nächste Versuch erfolgte tagsüber an unserem ureigenen Gestirn. Mit dem Lunt LS60HT habe ich diese Aufnahme gewonnen.

Bei voller Auflösung bekomme ich die Sonne jetzt endlich im Ganzen auf den Chip! Das ganze bei 120fps. Das Seeing war grottig, dennoch kamen 2.000 taugliche Frames aus der 25GB großen Datei zusammen. Ich habe es oben schon geschrieben, aber bei solchen Aufnahmen verändert sich der Workflow der Bildbearbeitung erheblich …




Am Schluss, die Paradedisziplin der ASI174MM: Lunar-Imaging. Bei wirklich nicht guten Bedingungen habe ich unseren Erdtrabanten 4 Tage nach Neumond abgelichtet. Zunächst im 16bit-Aufnahmemodus bei (hardwareabhängigen) 60fps –



Mare Crisium

Die Artefakte im Mare sind nicht von der Kamera sondern von einem falschen Flatbildabzug.




Krater Petavius und Umgebung



Einen Tag später habe ich mit 12bit aufgenommen. Dort erreiche ich ca. 120fps.



Die Krater Atlas, Herkules und Endymion mit sehr viel Umgebung.




Die Krater Jansen und Fabricius.




Die Rillensystem Rimae Goclenius.



Abschließend kann ich meine ersten praktischen Eindrücke so zusammenfassen, dass ich die ASI174MM nicht nur im Bereich Mond- und Sonnenaufnahmen sondern auch bei Planetenaufnahmen als Fortschritt gegenüber der ASI120MM ansehe. Sie liefert beeindruckend hohe Framezahlen. Mir sind bei meinen Aufnahmen keinerlei Ausleseartefakte aufgefallen. Sie ist auch nicht sehr anfällig für Staubbefall, allerdings stört das Schutzglas bei UV-Aufnahmen. Problematisch sind lediglich der Hardwarehunger und die anfallenden Datenmengen – da muss man sich umstellen, aber ansonsten wird die ASI174MM für mich die Kamera der Wahl werden.



Aufnahme von Robert Ruckhofer
Unser Mitarbeiter Robert Ruckhofer (https://www.stardustastro.net/) aus Österreich hat im Rahmen seiner Tätigkeit eine schöne Aufnahme mit dieser Kamera gemacht:

Objekt: Sonne in H-alpha
Fotograf: Robert Ruckhofer
Teleskop: Lunt LS60THa Double-Stack (60THAD60/B600C)
Kamera: ZWO ASI174MM (ASI174MM)
Aufnahmetyp: Mosaik mit 4 Paneln
Aufnahmen: 10000 Bilder je Panel, 15 % gestackt
Atmosphärische Bedingungen: "Seeing war eher bescheiden und es war auch nicht sehr klar"

Vielen Dank für diese beeindruckende Aufnahme!

Frage:
Wie kann man die Kamera auf einem Stativ oder einer Prismenschiene befestigen??

Antwort von Teleskop-Service:
In der Mitte der Gehäuserückseite befindet sich ein 1,25"-Stativgewinde als Innengewinde. Damit können Sie die Kamera auf einem Stativ oder einer Prismenschiene befestigen (eventuell über einen L-Halter für Ferngläser):




Empfohlenes Zubehör




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"got this camera at a super price"