Hersteller: Astronomik Filter
Art.Nr.: 8H00S7

EUR 95,00


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Astronomik Clip-Filter für spiegellose APS-C-Kameras des Canon EOS-M-Systems
Ideale Ergänzung zum Astronomik ProPlanet IR 742 für die Aufnahme von Mond und Planeten, insbesondere Mars, mit Teleskopen ab 10" (250 mm) Öffnung bei schlechtem Seeing.

Dieser Filter ist ideal als Ergänzung zum ProPlanet IR 742 geeignet. Aus einem miesen Seeing wird ein erträgliches, aus einem erträglichen Seeing ein brauchbares. Der Einstieg in die Planeten- und Mondfotografie in bisher unbekannten Dimensionen.

Der ProPlanet IR 807 lässt ausschließlich IR-Licht ab 807 nm durch. In diesem Bereich macht sich das Seeing sehr viel weniger bemerkbar als im sichtbaren Licht, so dass bei der Planetenfotografie deutlich bessere Ergebnisse gewonnen werden können, als man üblicherweise von seinem Gerät und Himmel gewohnt ist. Auch in der fortgeschrittenen Morgendämmerung hält der Filter den Himmelshintergrund dunkel.

Speziell beim Mars öffnet der Filter erst bei Wellenlängen, in der die Oberflächeneinzelheiten die größten Kontraste zeigen.

Empfehlenswert ist der Einsatz von Teleskopen mit mehr als 250 mm (10") Öffnung.

Tips und weitere Verwendungshinweise:
Der ProPlanet IR 807 ist als Ergänzung zum ProPlanet IR 742 gedacht, bei sehr schlechtem Seeing und an Teleskopen ausreichendem Lichtsammelvermögens.
Der Empfindlichkeitsverlust bei den meisten Kameras beim ´807´ gegenüber dem ´742´ beträgt etwa eine Blende, entsprechend 50 % oder bedeutet anders herum eine Verdopplung der Belichtungszeit.
Abdunklung des Himmels in der Dämmerung
Aufnahmen von hellen Planeten, Sternen und Kometen am Tageshimmel
Aufnahmen von jungen Sternen in Staubwolken und Sternentstehungsgebieten


Alternativen:
Bei leichtem Seeing oder Teleskopen mit weniger als 250 mm (10") Öffnung lohnt sich der Einsatz des Astronomik ProPlanet IR 742.

Kompatibilität:
Die Clip-Filter für EOS M lassen sich an den Modellen M1, M10, M3, M5, M6, M6MkII und M50 verwenden.

Die Transmissionskurve:

Auf der waagerechten Achse ist die Wellenlänge in Nanometern aufgetragen. 400 nm entspricht einem tiefen Blau, bei 520 nm sieht das menschliche Auge grün, bei 600 nm rot.


Bei 656 nm liegt die bekannte H-Alpha-Emissionslinie des Wasserstoffs, um 500 nm die beiden [O III]-Linien des Sauerstoffs, bei 486 nm die H-beta-Linie des Wasserstoffs, um 672 nm die beiden [S II]-Linien des Schwefels. Die eckigen Klammern zeigen an, dass es sich um verbotene Linien handelt.
Auf der senkrechten Achse ist die Transmission in % aufgetragen.
Die dunkelrote Linie zeigt die Transmission des Filters.


Eine kleine Auswahlhilfe
Da sich viele Kunden angesichts der Menge an Filtern mit der richtigen Auswahl überfordert fühlen, hier eine kleine Auswahlhilfe:

Als ersten Filter empfiehlt Astronomik in der Regel den CLS-Filter. Dieser Filter unterdrückt die künstliche Lichtverschmutzung und den natürlichen Airglow weitgehend. Bei Verwendung dieses Filters haben Sie einen dunklen Himmelshintergrund und Sie können daher viel länger belichten und somit auch schwächere Objekte sichtbar machen. Der Filter ist so optimiert, dass die Objekte in natürlichen Farben abgebildet werden - also so, wie sie das menschliche Auge die Objekte wahrnehmen würde, wenn es viel empfindlicher wäre.

Für Night-Scape-Photography und Zeitraffer/Timelapse-Aufnahmen ist der CLS-Filter die erste Wahl!

Wichtig: Der einfache CLS-Filter hat keine eingebaute IR-Blockung. Daher benötigen Sie für eine umgebaute Kamera ("Astromodifiziert") den CLS-CCD!

Eine gute Wahl für die Arbeit an Standorten mit wirklich starker Lichtverschmutzung ist der UHC-Filter. Ein Filter mit dieser Transmissionskurve läßt nur das Licht der Linien Hß, [O III], Hα und [S II] passieren. Die Unterdrückung des Himmelshintergrundes ist wesentlich stärker als beim CLS-Filter, allerdings funktioniert dieser Filter nur an Gasnebeln! Sternhaufen und Galaxien werden weitgehend weggefiltert. Mit dem UHC erhalten Sie "Falschfarben", nicht natürliche Farben wie beim CLS/CLS-CCD.

Beim UHC-E hat man einen breitbandigeren Lichtdurchlass. Hier werden Sterne weniger stark unterdrückt, hilfreich für Nebel mit Sternhaufen.

Für den tieferen Einstieg in die Astrofotografie empfiehlt Astronomik dann die Emissionslinienfilter OIII, H-alpha und SII, verfügbar mit den Halbwertsbreiten von 12 nm oder gar 6 nm. Mit diesen Filtern können Sie auch von Standorten mit extremer Lichtverschmutzung und dem Vollmond hoch am Himmel wirkliche tiefe Aufnahmen von schwachen Objekten machen. Allerdings isolieren diese Filter immer nur das Licht einer Wellenlänge, Sie bekommen also keine bunten Bilder. Diese entstehen erst durch die Kombination von Aufnahmen durch mehrere verschiedene Filter!

Beim Astronomieeinsatz von DSLR-Kameras ohne IR-Sperrfilter empfehlen wir die UV-IR-Blockfilter der Reihe L-1, L-2 und L-3 zur Behebung von Farbfehlern bei Verwendung refraktiver Optiken (Kameraobjektive, Refraktoren). In Abhängigkeit der Farbkorrektur der verwendeten Instrumente sollte der L-Filter mit dem größten Durchlass zum Einsatz kommen. Der L-1-Filter hat mit Abstand den größten spektralen Durchlass, wohingegen der L-3-Filter das schmalste Spektralfenster aufweist.

Wenn Ihre verwendete Optik als landläufig "farbfehlerfrei" eingestuft werden kann, ist der L-1-Filter die richtige Wahl. Für die allgemeine Nutzung, z. B. an Teleskopen unterschiedlicher Farbreinheit oder der Verwendung zusätzlicher lichtbrechender Elemente im Strahlengang, empfehlen wir die Astronomik L-2-Version. Für eine "farbenfreudige" Optik empfehlen wir den Astronomik L-3-Filter zur Steigerung der Abbildungsschärfe.

Als Schutz vor Staub bei DSLR-Kameras ohne IR-Sperrfilter eignet sich der MC-Klarglasfilter. Er blockt weder sichtbares Licht noch UV oder IR, ist aber parfokal mit den anderen Clip-Filtern für Canon EOS R/RP Vollformatkameras.

Speziell zur Aufnahme von Planeten dienen die ProPlanet-IR-Passfilter. Das von ihnen durchgelassene IR-Licht ist weniger empfindlich für Luftunruhe ("Seeing"), wodurch die Aufnahmen schärfer werden, wobei zunehmend längere Wellenlängen zunehmend weniger beeinflusst werden.
Transmissionsbereich (>97 %):807 nm - 1100 nm
Blockung:von 350 nm bis 790 nm
Träger:Feinoptisch poliertes Glas
Filterstärke:1 mm
Homofokal mit Filtern:Alle anderen Astronomik Clip Filter, ausgenommen die Astronomik XT Filterversionen
Vergütung:nicht feuchtigkeitsempfindlich, nicht alternd, kratzfest
Werkzeuglose Montage:ja, einfach und schnell
Nebelfilter in robustem Transportbehälter



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