| Mehr Infos über die Aurora Flatfield Leuchtfolien und dem Erstellen von Flat-Fields: Bisher mußte man für künstliche Flatfield-Beleuchtungen aufwändige Sperrholz-Konstruktionen mit Milchglasscheiben und Lampen selber basteln oder einige Scheinwerfer und eine Leinwand in der Kuppel/Sternwarte installieren. Flatfield-Leuchtfolien ermöglichen eine neue Art der Beleuchtung für Flatfieldaufnahmen: Eine dünne Folie, die durch das Anlegen einer Spannung völlig gleichmässig leuchtet. Der robuste Rahmen sorgt für einen guten Schutz und eine einfache Bedienung der Folie, sie wird einfach auf das Fernrohr gelegt.
 Die Vorteile in Kürze: - Völlig gleichmässige Ausleuchtung der Objektivöffnung
- Vollständiges Spektrum, daher auch mit Linienfiltern verwendbar
- Leicht und handlich
- Inverter für 12V
- Einfache Verwendung durch robusten Rahmen
Die Farbe der Folie:
Viele Folien sehen zwar für das Auge weiss aus, strahlen aber nur in drei Linien, die unser Auge zum weissen Farbeindruck zusammensetzt. Diese Folien sind für die Astronomie nahezu nicht zu gebrauchen, weil bei der Verwendung von (Linien-)Filtern nicht zwingend eine Leucht-Linie der Folie im Transmissionsbereich des Filters liegen muß! Diese Folien hingegen strahlen ein sehr schönes Kontinuum ab, in dem nur einige Bereiche etwas stärker leuchten. -Sie können daher auch mit engbandigen Linienfiltern ohne Probleme verwendet werden.
Die Helligkeit:
Die Helligkeit der Folien ist für Aufnahmen mit (engbandigen) Filtern ideal, für Aufnahmen im Weißlicht oder nur mit einem L-Filter muß sie jedoch reduziert werden. Dies ist leider nicht elektrisch machbar, läßt sich aber ganz einfach und preiswert dadurch realisieren, daß man eine oder zwei Lagen weisses Papier zwischen Folie und Instrument plaziert!
Die Stromversorgung:
Ein 12V Inverter ist serienmäßig, die Stromaufnahme liegt bei 160 mA. Ein sehr spannender Artikel über das Erstellen von FLATS - Sternwarte Gahberg - Österreich:
Flats für Astrofotografie - von Günter Kerschhuber |