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Das Instrumentarium soll sich der Außentemperatur bereits angepasst haben.
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Auf möglichst schwache Sterne im Grenzbereich fokussieren.
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Das schärfste Bild einmal probehalber suchen und einprägen. Z.B. einen noch gerade erkennbaren Stern einprägen. Helle Sterne eignen sich nicht so gut für die Fokussierung!
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Vor dem eigentlichen Fokussieren in den Himmel schauen, um die Augen auf "Unendlich" zu fokussieren.
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Von außen nach innen fokussieren. (Dadurch wird das Auge zunächst auf die Unendlich-Akkomodation "beansprucht".) Brillenträger sollten ihre Brille dabei auflassen. Lesebrillenträger natürlich nicht.
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Beim Fokussieren nicht lange fackeln, es sollte zügig gehen, um dem Auge nicht die Möglichkeit zu geben, selbst zu fokussieren. Daher ist es wichtig, dass das schärfste Bild schon mal ermittelt wurde (siehe Ziffer 3). Nur bis zum schärfsten Punkt fokussieren, nicht darüber hinaus und zurück.
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Sollten Sie trotzdem einmal unsicher geworden sein, brechen Sie einfach ab und fangen mit Ziffer 4 erneut an.
Erläuterung: Die Akkomodationsfähigkeit des Auges, also die Fähigkeit auch im Nahbereich scharf zu sehen, könnte theoretisch eine Fehlerquelle darstellen. So hat das Auge bei jungen Menschen eine Anpassungsbreite von 4 bis 5 Dioptrien, das entspricht einem Schärfebereich von 25 cm bis unendlich. Praktische Serienversuche zeigen aber, dass das Auge beim Blick durch das Teleskop keinen Gebrauch von seinen "5 Dioptrien" macht. (Es gelingt nicht, mit einer Schärfeneinstellung für den Nahbereich im Unendlichen scharf zu sehen.) Wahrscheinlich sind das theoretische Überlegungen über mögliche Fehlerquellen dieser Scharfstellmethode, die sich in der Praxis nicht bestätigen. Literaturstellen, die sich intensiv damit beschäftigen, sind mir nicht bekannt. Um diese theoretische Fehlerquelle zu minimieren, könnte man auf den Gedanken kommen, die Okularbrennweite bei der Fokussierhilfe kürzer zu wählen. Versuche haben aber eindeutig bestätigt, dass die Einstellgenauigkeit dadurch nicht höher wird. Im Gegenteil, man wird unsicher, da durch Luftunruhe und Abbildungsfehler in der Optik das Sternenpünktchen nicht mehr so nadelpunktartig ist. Wir halten die Nachvergrößerung von 14x, die mit dem f 18 mm Okular erzielte wird, für optimal. Dies wird uns auch von zahlreichen Nutzern immer wieder versichert, die mit Hilfe dieser Fokussierhilfe auch unter schwierigsten Bedingungen scharfe Fotos schießen.
Wenn Sie von außen nach innen fokussieren, entsteht das erste scharfe Bild automatisch in der Unendlichkeitseinstellung des Auges, so schalten Sie auch diese theoretische Fehlerquelle aus.
Die Fokussierhilfe ist schon so justiert, daß das Okularbild exakt der Chipebene einer DSLR Kamera entspricht, wenn Sie also den Stern im Okular scharf gestellt haben, dann ist der Abstand bereits korrekt für eine Spiegelreflex Kamera mit dem T2 Ring.
Wenn Sie andere Abstände (andere Kameras) verwenden oder die Fokussierhilfe verstellt haben, müssen Sie die Fokussierhilfe wieder eichen. Das ist nicht kompliziert:
-- Montieren Sie die Kamera und stellen Sie die Kamera sorgfältig mit Probeaufnahmen scharf. -- Wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, fixieren Sie die Position des Okularauszuges. -- Schrauben Sie die Kamera mit dem T2 Adapter ab und schrauben Sie die Fokussierhilfe rauf. -- Verdrehen Sie nun die Halterung des Okulares der Fokussierhilfe so lange, bis der Stern scharf erscheint.
An der unteren Basis der Scharfstellhilfe können Sie über eine variable T2 Verstellung die Abstände mit hoher Genauigkeit einstellen. Eine Verdrehung der Basis um 5° bewirkt eine Verstellung von nur 0,037mm.
Nutzen Sie auch hier die Tipps für eine genaue Scharfstellung (siehe oben).
Wir wünschen Ihnen mit der Fokussierhilfe viel Freude - Ihr TS Team
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