TS1050MX


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TS-Optics 10x50 MX Marine - leistungsstarkes Nachtglas - Stickstoffgefüllt



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Beschreibung:
 
TS 10 x 50 MX - MARINE
Außergewöhnlich gute Abbildung auf der Achse und im Feld - für die Naturbeobachtung - Vogelbeobachtung und Astronomie - freihändige Beobachtungen sind noch gut möglich.



Die Gläser der MARINE Serie sind besonders robust gebaut. Sie sind damit optimal für den Einsatz unterwegs.

Selbst schwere Stöße oder Erschütterungen stecken die MARINE Gläser durch die Gummiarmierung und stabile Bauweise weg. Auch hohe Luftfeuchtigkeit und selbst Spritzwasser machen diesen Gläsern nichts aus. Deshalb können die MARINE Gläser auch problemlos an Bord von Segelschiffen eingesetzt werden, wo ja oft extremste Bedingungen herrschen. Gegen Beschlagen von innen sind die MARINE Gläser mit Stickstoff gefüllt.

Die Optiken der MARINE Serie zeichnen sich durch eine besonders hohe Feldschärfe bei gleichzeitig sehr gutem Einblickverhalten aus. Genau deshalb werden die MARINE Gläser sehr gerne von ambitionierten Naturbeobachtern, Ornithologen, Jägern und auch Hobbyastronomen benutzt. In jedem dieser Bereiche bieten diese High-End-Gläser eine sehr gute Leistung.
Das TS 10 x 50 MX - Marine

Das Glas liegt gut in der Hand und ist ein echter Allrounder für alle Anwendungen.

Alle Naturfreunde, die Wert auf eine etwas größere Detailauflösung legen und trotzdem ein helles klares Bild wollen, sind mit diesem Glas gut beraten.

Mit einer Vergrößerung von 10fach ist die sinnvolle Obergrenze für die freihändige Beobachtung erreicht. Bei höheren Vergrößerungen sollte man ein Fotostativ nehmen.
Technische Daten:

-- Vergrößerung: 10fach
-- Öffnung: 50 mm
-- Pupillendistanz: 18,5 mm
(auch für Brillenträger geeignet)
-- Augenabstand: 57 - 75 mm
-- Sehfeld auf 1000 m: 114 m
-- Blickwinkel: 6° 30´
-- Austrittspupille: 5 mm
-- Dämmerungszahl: 22,4
-- Schärfebereich: 6 Meter bis Unendlich
-- Wasserdicht: ja
-- Schockgeprüft: ja
-- Vergütung: Multivergütung auf allen opt. Flächen
-- Prismen: BAK-4
-- Gewicht: ca. 1600 Gramm
-- Breite: ca. 21 cm / Länge: ca. 20 cm

Scharfstellung:

Die Scharfstellung des 10x50 MX erfolgt über Einzelfokussierung an den Okularen. Trotz der feinfühligen Fokussierung wird die Einstellung über die Beobachtung hin gut aufrecht erhalten.
Adaption an Fotostative:

Das TS 10x50 MX verfügt über einen Stativadapter-Anschluss. Das Anschlussgewinde ist durch eine Abschlusskappe geschützt.

Lieferumfang:

-- Fernglas 10x50 MX
-- Abdeckkappen für Objektive und Okulare
-- Transporttasche

Empfohlenes Zubehör:

-- Reinigungshilfen
-- Adapter, um das Glas an Fotostative zu befestigen
-- Fotostative

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Wir empfehlen Ihnen folgendes Zubehör:

Justage & Reinigung:
10,00 EUR*


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TS-Optics CleanPen - Reinigungsstift und Pinsel - 3 Reinigungsmöglichkeiten

 
5,46 EUR*


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Baader Optical Wonder Mikrofaser Reinigungstuch

 

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Baader Optical Wonder Reinigungsflüssigkeit mit Dosierspray

 
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TS-Optics Reinigungsset bestehend aus fünf Teilen - für fast alle optischen Oberflächen

 
  
Schutz und Transport:
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TS-Optics FKG Fernglas-Tragegurt für besonders bequeme Nutzung

 
  
Montierungszubehör:
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TS-Optics Fernglasadapter für Fotostative - solider Ganzmetall Adapter für Ihr Bino

 
20,17 EUR*


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TS-Optics Optics FSTA - schmaler Stativadapter für Ferngläser

 
 
nach obenErfahrungsberichte

Erfahrungsbericht von Rolf Hogel

Einige Jahre habe ich schon mit verschiedenen Ferngläsern den Nachthimmel beobachtet:

-         Pentax 7x50 PCF

-         Zeiss Jenoptem 7x50

-         Nikon Marine 7x50

-         Nikon 0Action 8x4

-         Vixen Ultima 8x56

-         TS 8x56

-         Eschenbach Farlux 9x63

-         Zeiss Dekarem 10x50

Von all diesen Geräten habe ich nur das Zeiss 10x50 behalten, benutze es aber meist nur zur Vogelbeobachtung am Tage, seltener für einen kurzen Blick an den Nachthimmel.

So richtige astronomische Freude ist aber bei all diesen Gläsern nie aufgekommen, aber ich wusste eigentlich nicht so recht warum.

Mit meinem 12,5“/f4,8 Dobson bin ich immer öfter ganz ohne Fernglas im Okularkoffer rausgefahren. Dann habe ich den Nachthimmel mit einem Fernglas ganz neu entdeckt! Für einige Wochen hatte ich leihweise ein Fujinon 7x50 zur Verfügung und diese Bilder von der spätsommerlichen Milchstraße haben mich umgehauen: wunderbar ebenes Bildfeld, tolle Schärfe und Kontrast, ein sehr angenehmes Einblickverhalten – eben ein „Wohlfühlglas“!

Allerdings war mir die Austrittspupille von 7mm bei dem schlechten Niederrheinhimmel zu viel und im direkten Vergleich mit meinem 10x50 Zeiss Dekarem war der Hintergrund im Fujinon eher grau und manches Deep-Sky-Objekt „soff“ regelrecht im 7x50 ab.

Dennoch war ich tief beeindruckt und ich fasste ein 10x50 Fujinon ins Auge aber: knapp 600 Euronen? für ein Fernglas? Als ich dann in verschiedenen Foren im Internet von dem TS 10x50 Marine las, war schnell klar, dass ich es damit probieren wollte.

Ruckzuck beim Wolfi bestellt und am nächsten Tag war das Glas gut verpackt da. Die Daten des TS 10x50 Marine kann man ja hier auf Wolfis Seite nachlesen und so beschränke ich mich ganz auf die Darstellung meiner ersten, subjektiven Eindrücke:


Erste subjektive Eindrücke vom TS Marine 10x50

Das gummiarmierte Glas steckt in einer schwarzen Gewebetasche mit Klettverschluss, hat fest verbundene Objektivdeckel (die aber leider meist von selber runterklappen) und ist insgesamt (bis auf die Deckel!) sehr sauber verarbeitet, sodass man nicht den Eindruck hat, ein „China-Billig-Produkt“ in Händen zu halten, sondern eher ein Edelteil aus einer ganz anderen Preisklasse.

Die Gängigkeit von Knickbrücke und der Fokussierung der Okulare ist stramm, aber aus meiner Sicht schon richtig (wenn auch beim Fujinon ein wenig leichtgängiger).

Im direkten Vergleich hatte ich mein Zeiss 10x50 Dekarem, ein Glas, das die meisten wohl zur Himmelsbeobachtung verwenden, wie man kürzlich auf „astronomie.de“ unter „Mein bestes Fernglas“ lesen konnte. In frischer Erinnerung hatte ich die Eindrücke von besagtem 7x50 Fujinon. Beobachtet wurde die Milchstraße rund um den Schwan und an einem späteren Abend der Mond durch größere Wolkenlücken.


1)      Schärfe

Das Ts zeigt in der Bildmitte die gleiche, sehr gute Schärfe wie das Zeiss (oder aus der Erinnerung das Fujinon). Nach etwa 70% wird das Zeiss zum Rand hin unschärfer, hat aber auch das etwas größere Gesichtsfeld. Das TS wird nach etwas 90% unschärfer am Rand, während das Fujinon erst am äußersten Rand leichte Schwächen zeigte. Man muss aber beim TS wirklich nach dieser Unschärfe suchen und verrenkt sich dabei die Augen. ............... Wirklich auffallen tut sie nämlich nie.


2)      Kontrast/Brillanz

Das TS hat - und das war der erste, umwerfende Eindruck – ein enorm brillantes Bild (vergleichbar mit dem Fujinon), während die Bilder vom Mond im Zeiss etwas gelblicher, die Bilder von Sternfeldern etwas milchiger waren. Blick man dann wieder durch das TS, dann mochte man glauben, jemand habe einen feinen Film von den Linsen gezogen: pechschwarzer Himmel, knackig helle, fein definierte Sternpünktchen. Hier hat sich – so scheint mir – mit den Jahren hinsichtlich der Vergütung also eine Menge getan (mein Zeiss ist immerhin etwa 30 Jahre alt!).

Der fast volle Mond zeigte beim TS zwei kleine Reflexe, aber die waren auch beim Zeiss ähnlich zu sehen (leider habe ich im Fujinon den Mond nicht beobachten können). Stellt man den Mond ganz an den Rand des TS, so bleibt die Mondscheibe schön rund dank des sehr ebenen Bildfeldes und sie wird nicht zum Osterei, wie ich es in so manchem anderen Fernglas gesehen habe, weil sie so kissenförmig verzeichnen.


3)      Handhabung

Dabei ist es leicht, mit dem TS die richtige Schärfe zu finden. Der Einblick (in meinem  Fall ohne Brille) ist sehr angenehm, es gibt keine Black-Outs. Der Augenabstand ist sehr komfortabel, viel besser als beim Zeiss, an das man unangenehm nah ran muss, um das gesamte Bild überblicken zu können.

Das TS liegt satt in der Hand und weil es so schwer ist (1,6kg, Fujinon 1,4kg) verstärkt sich durch die Masseträgheit das Zittern der Hände nicht so stark wie beim nur 900gr schweren Zeiss. Das Bild im TS ist also etwas ruhiger, aber man muss auch mehr Gewicht „stemmen“ (wie in manchen Berichten negativ vermerkt wurde).

Natürlich habe ich das TS 10x50 Marine auch am Tag getestet. Wenn man das Glas auf ein Stativ stellt, kann man gut kontrollieren, ob die Justage stimmt, wenn man Objekte (entfernter Dachgiebel. o.ä.) in verschiedene Segmente des Gesichtsfeldes stellt und die Plazierung in beiden Okularen vergleicht. In meinem Fall: Justage tipp topp!


Fazit:

Das TS 10x50 Marine ist ein feines Glas. Man packt es aus, schaut durch und ist vom ersten Moment an begeistert. Man fühlt sich irgendwie wohl und weiß, dass man durch eine Spitzenoptik schaut. Wenn man bedenkt, dass man bisher gewohnt war, für in etwa vergleichbare Qualität das Doppelte (Fujinon) oder gar das 4-5fache (Zeiss-West/Leica/Swarovski) zu zahlen, dann ist das TS bei dieser optischen Qualität ein echtes Schnäppchen.

Allerdings mus man bedenken, dass man mit diesem Glas einen Spezialisten für den Nachthimmel kauft, denn für die Tagesbeobachtung ist das Glas durch die Einzelfokussierung zu langsam (z.B. um einen vorbei fliegenden Vogel zu verfolgen – und das immer scharf) und für längere Wanderungen ist es auf die Dauer zu schwer.

Aber am Nachthimmel ist das TS 10x50 Marine ein echter China-Kracher – ohne Zweifel - ... und mein neues „bestes Fernglas“!


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