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Baader Skyglow Neodymium 1,25" mehr Kontrast an Mond Planeten



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Beschreibung

Skyglow Neodymium 1,25" - universelle Kontraststeigerung

Der neue Skyglow Neodymium ist der beste Kontrastfilter, den wir kennen. Er ist so vielseitig, wie kein anderer Filter:

Anwendungsbereiche:

-- Mond und Planeten: starke Kontraststeigerung ohne deutliche Einfärbung des Objektes
-- Deep Sky Beobachtung: leichte Kontraststeigerung bei allen Deep Sky Objekten
-- Erdbeobachtung: ein angenehmer Kontrastfilter ohne Einfärbung des Motives
-- Astrofotografie: leichte Kontraststeigerung ohne Verfärbung, auch bei blauen Nebeln

Die Filterkurve des Skyglow:

der Verlauf der Kurve ist ähnlich selektiv, wie der eines Nebelfilters. Nur der Durchlass ist deutlich breitbandiger. Ähnlich ist auch die Wirkungsweise. Störendes Licht wird reduziert, das Licht der Objekte wird gut durchgelassen. Gut ist zu sehen, dass der Filter im Roten Bereich um 656,3nm aufmacht. Diese Eigenschaft ist wichtig für viele Objekte im Solar System (Großer Roter Fleck des Jupiter) aber auch bei vielen Deep Sky Objekten, die auch im Roten strahlen.

Weitere Eigenschaften:
Der Skyglow ist feinoptisch poliert, planparallel und hat eine hervorragende Vergütung, für höchste Schärfe.

Wichtige Info !!!! Umfangreiche Tests zum Skyglow finden Sie unter "Erfahrungsberichte"

Nachfolgend eine genaue Beschreibung des Herstellers:

Der Skyglow bietet eine deutliche Kontraststeigerung bei Objekten im Solarsystem und auch bei gewissen Deep Sky Objekten (planetarische Nebel oder auch helleren Gasnebeln) ohne daß das Bild deutlich eingefärbt wird. Auch der Lichtdurchlass ist hoch, so daß die Gesamthelligkeit aufrechterhalten bleibt.

Besonders interessant ist die Kombination des Skyglow mit Farbfiltern. Hier können interessante Experimente gemacht werden. Gerne wird der Skyglow mit einem Gelbfilter kombiniert und an lichtstärkeren Fraunhofer Refraktoren eingesetzt.

Die Filterentwicklung geht auf Zeiss zurück. Der Effekt des Elementes Neomydium in der astronomischen Beobachtung ist sehr beeindruckend. Wenn man es dem Filterglas beimischt, verstärkt es die rötlichen Teile des sichtbaren Lichtes und dunkelt auch den Himmelshintergrund ab.

Das beste visuelle und photographische Filter zur Kontraststeigerung an allen Newton- und SC-Spiegelteleskopen, das wir je angeboten haben! Heller und schärfer als je zuvor! Lange ein Traum für alle CCD-Anwender, unser Skyglow- & Mondfilter mit IR-Cut Beschichtung !! Die Filterwirkung ist wesentlich farbneutraler, das Bild ist dank unserer Phantom Group® Entspiegelung wesentlich brillianter. Der beste Neodymium-Filter, den wir je angeboten haben. Wenn Sie einem aufgehellten Stadthimmel entfliehen wollen - ohne eine Reise zu unternehmen - das neue IR-Mond-&Skyglow-Filter ist die Lösung.

Drastische Kontraststeigerung für alle Spiegelteleskope, ohne Verlust an Bildhelligkeit! Dieses Filter geht zurück auf eine Entwicklung von Carl Zeiss. Der Effekt des Elements Neodymium als Filtermaterial ist sehr beeindruckend. Als Beimischung zu optischem Glas steigert es Kontraste, verstärkt den roten Farbanteil im Bild (besonders bei MARS & Jupiter) und es dunkelt gleichzeitig nachts denjenigen Spektralbereich ab, der besonders unter Straßenlampenlicht leidet, und der am meißten für das nächtliche "Skyglow" verantwortlich ist.

Beobachten Sie ruhig einmal mit dem Mond & Skyglow-Filter vor dem bloßen Auge, um die Wirksamkeit zu testen. Rote und blaue Farbtöne werden intensiv verstärkt. Wenn Sie den GRF (großen roten Fleck) auf dem Jupiter noch nicht gefunden haben - hiermit werden Sie ihn sehen.

  • Selektives Kontrastfilter, besonders geeignet für alle Spiegelteleskope,
  • Blockt im sichtbaren Spektralbereich gezielt Bereiche, in denen Straßenlampenlicht und durch Streulicht aufgehellter Himmel besonders störend wirken,
  • Selektive Blockung dämpft Überstrahlung, ohne jedoch die Erkennbarkeit wichtiger Farb- und Helligkeitsunterschiede zu unterdrücken,
  • Die Transmission in den ausgewählten Spektralbereichen beträgt über 95%,
  • Passt in alle Standard-Filtergewinde; ist kombinierbar, z.B. mit dem planoptisch polierten (!) BAADER-Infrarot-Sperrfilter! Damit lässt sich auch Unschärfe durch unfokussierte Infrarotstrahlung unterbinden - ein absolutes Muss für die Digitalfotografie
  • Planoptisch poliert; kann ohne jede Schärfeeinbuße als Einzelfilter vor einem Binokular oder für afokale Projektion mit Digitalkameras (weit vor dem Brennpunkt!) eingesetzt werden,
  • Bei Anwendung mit DSLR-Kameras werden Sterne wesentlich schärfer abgebildet, weil der IR-Spektralbereich geblockt ist,
  • Kein Schärfeeinbruch bei Vergößerungen oberhalb 200-fach, wie bei "rohpolierten" (abgeflammten) Gläsern,
  • Substrat (Glasschmelze): Neodymium dotiertes Farbglas
  • Vergütung: 7-lagige Mehrschicht-Hartvergütung / Dielektrische IR-Blockbeschichtung "kochfest",
  • Beidseitig harte (lonenstrahl-verdichtete), absolut kratzfeste, wasserbeständige Beschichung - kann beliebig oft geputzt werden.

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Erfahrungsberichte
Ein Erfahrungsbericht von Herrn Dirk van Uden

Bei einem Süddeutschen Astrohändler habe ich mir das Baader SkyGlow Filter zugelegt. Dieser wurde mir von verschiedenen Seiten empfohlen für ein Teleskop mit 4,5" Öffnung. Dieser sollte sehr universell einsetzbar sein.

Nach der sehr schnellen Lieferung habe gleich das gemacht, was auf dem Beipackzettel steht. Bei Packung meiner bevorzugten Tabakmarke erscheint das Rot und Blau deutlich intensiver. Jetzt müssen nur noch die Wolken weg.

Ende November tat sich nach heftigen Regen endlich der Himmel auf. Leider musste ich bis Mitternacht warten bis das Seeing auch eine hohe Vergrößerung zuließ. Ich habe mir mit dem Filter auch eine 2x Barlow bestellt welche auch zeigen sollte was sie kann.

Auf Jupiter war bereits bei 90x (10er Plössl) deutlich der GRF zu sehen. Ein Vergleich ohne Filter zeigt zwar auch den Fleck, aber bei weitem nicht so auffällig. Mit Barlow und Filter (180x) waren dann sehr kontrastreich mehrere Bänder und Zonen (helle Bereiche) zu erkennen. Das NEB wurde deutlich durch ein helles Band getrennt. Die Grenze Richtung Norden erschien schärfer begrenzt als zum Äquator. Beide Pole setzten sich dunkler ab. Alle Details waren auch ohne Filter zu erkennen, aber erst durch das Filter wusste ich genau worauf ich achten musste. 
Jupiter erscheint mit Filter im Farbton etwas "kälter".

An Saturn konnte ich nicht soviel mehr sehen. Der hellere Bereich am Äquator wird auffälliger. Mich stört hier aber der Farbverlust durch das Filter. In meine Bresser erscheint Saturn in schönen warmen Ockertönen, welche aber durch das Filter nahezu verschwinden.

Jetzt zu den DeepSky Objekten.:

M42 bei 76x (25er Kellner mit Barlow): Mit Filter erscheint der südliche Nebelbereich   heller und größer. Feine Strukturen werden auffälliger (nicht unbedingt besser!). Welcher Anblick, mit oder ohne Filter, schöner ist... ich weiß es nicht. Beide haben was.

M43: Ohne Filter nur indirekt, ähnlich wie der "blinkender Nebel" im Schwan, zu sehen. D.h. bei direkter Betrachtung ist nur der hellere Stern zu sehen, indirekt der Nebel. Mit Filter ist der Nebel direkt zu sehen. Der Effekt des Filters ist hier deutlicher als bei M42 zu sehen.

M78: Eindeutig mit Filter besser!

M33: Nach einem Jahr Sucherei hab ich den im Bresser erwischt. Mit meinem Feldstecher viel einfacher. Auch hier bringt das Filter etwas. Die äußeren Bereiche werden zwar etwas schwächer, dafür ist aber der lockere und hellere Kern zu erahnen. Ohne Filter ist keine Helligkeitsunterschied zu sehen.

Fazit: Den Filter gebe ich nicht mehr her. Ich überlege schon mir noch einen zu kaufen. Ich kann mir dann den Filterwechsel sparen und lass den einfach im Okular. Was jetzt noch ansteht ist ein Test von einem UHC Filter, ob der aber bei meinem lausigen Himmel soviel mehr bringt...

Dirk van Uden


Anwendungsbereich - Deep Sky Fotografie:


Wenig Beachtung findet bisher der Neodymium-Filter bei der Fotografie mit DSLR-Kameras und das finde ich ist sehr schade. Besonders in Regionen mit leichter Lichtverschmutzung liefert es sehr gute Ergebnisse, weil es im gegensatz zum UHC-S den Blaukanal nicht beschneidet. Ich möchte Ihnen ein Bild vorstellen, daß in nur 30 km Entfernung vom Ruhrgebiet entstanden ist. Verwendet habe ich dazu einen 4" Newton mit Baader Komakorrektor und mit einer modifiziert Canon EOS 350D, in der der Canon Originalfilter durch den Baader DSLR H-alpha Korrekturfilter ersetzt wurde. Belichtet wurde 25x5 min. bei 800 ASA.
Norbert Mrozek










Anwendungsbereich - Erdbeobachtung & Fotografie

Die beiden Aufnahmen entstanden während der Nacht und wurden mit 500 ASA Empfindlichkeit jeweils 15s belichtet.

Links: ohne Skyglowfilter, Rechts mit einem Skyglowfilter.
Sehr schön sind die intensiveren Farben zu sehen. Auch der Kontrast ist stärker. Vor allem die rötlichen Farbtöne und auch die bläulichen Farbtöne werden intensiviert.

Dieses Filter eignet sich auch für die Deep Sky Fotografie. Es reduziert das Streulicht leicht und ist somit eine gute Ergänzung zu den Nebelfiltern, die ja wesentlich längere Belichtungszeiten erfordern.

Gerade für lichtschwächere Systeme, wie Schmidt Cassegrains oder Refraktoren, ist der 2" Skyglow eine sehr interessante Alternative zur Kontrastverstärkung


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