Ausführliche Beschreibung:
Telescope Optics
A Comprehensive Manual for Amateur Astronomers
Harrie Rutten, Martin van Venrooij
Was macht das eine Teleskop wirklich besser als das andere? Warum gibt es so viele verschiedene Arten von Teleskopen? Welche Vor- und Nachteile haben die jeweiligen Teleskoptypen? Wie entwickele und erweitere ich mein eigenes Teleskop? Dieses Buch gibt die notwendigen Antworten. Als Käufer eines Gerätes sind Sie nach der Lektüre des Buches besser informiert, als "Selbstbauer" erhalten Sie die notwendigen Grundlagen für ihr Vorhaben.
Normale Einführungsbücher bleiben oft nur an der Oberfläche der optischen Eigenschaften astronomischer Geräte. Professionelle Bücher zu Optik sind dagegen selten auf astronomische Teleskope spezialisiert. Nach eigener Zielsetzung wollten die Autoren diesen Zustand beenden und den Leser in die Lage versetzen, Optiken richtig einzuschätzen und zu verstehen, aber auch neue Optiken zu entwerfen und zu bauen. Das ist Ihnen gut gelungen und das Ergebnis ist eines der grundlegenden Werke für Amateurastronomen. Es ist eine wertvolle Hilfe beim Versuch, die Eigenschaften der eigenen Geräte zu verstehen.
Das Buch erörtert eingehend übliches und weniger übliches Teleskopdesign und die Berechnung der optischen Komponenten. So finden sich hier zum Beispiel Spiegel, Linsen und Okulare, von denen man so oft gehört hat und immer schon einmal wissen wollte, worin sich die unterschiedlichen Ausführungen unterscheiden. Die "klassischen" Teleskoptypen wie Newton, Cassegrain, Maksutov oder Schmidt werden eingehend verglichen, so dass jeder Leser das für ihn passende Traumteleskop bestimmen kann.
Nach den ersten 240 Seiten des Buches können Sie die Leistungsfähigkeit vorhandener Optiken fast vollständig beurteilen. Nicht nur das grundlegende Teleskopdesign wird durchgesprochen, die Autoren widmen sich auch dem Zubehör und den Detailfragen, die sonst oft vernachlässigt werden. Okulare und optische Korrektoren jeder Art nehmen breiten Raum ein. Aber auch die Probleme, die beim Zusammenspiel verschiedener Komponenten auftreten, werden beschrieben: Dejustierung, Fertigungstoleranzen, Kontrastschwächen, sinnvolle Vergrößerungen, Abschattungen und Vignettierungen.
Die abschließenden drei Kapitel des Buches helfen Ihnen, optische Bauteile selbst zu berechnen und sich so an den Entwurf eigener Teleskope zu machen. Dieser Teil beginnt mit über 30 Seiten zu allgemeinen Berechnungen optischer Systeme, es folgt ein Kapitel über Entwurf und Planung einer kompletten Teleskopoptik. Im letzen Kapitel stehen drei Programme zur Berechnung von Teleskopen, Linsen und Strahlengängen im Mittelpunkt. Die beschriebenen Programme sind vom Verlag unter Angabe der im Buch enthaltenen Seriennummer auf Diskette erhältlich.
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