| Elegante Kompensation einer eventuellen Deklinationsdrift: Der SteadyStar Autoguider hat einen maximalen Glaskippwinkel von 4,4° was für PE-Kompensation mehr als ausreichend ist. Der Wert in Bogensekunden am Himmel hängt ab von der Brennweite des Teleskops und der benutzten Aufnahmekamera. Als Beispiel können z.B. +/- 22 Bogensekunden bei 1 Pixel / Bogensekunde und einer Kamera mit 9µm Pixelgröße genannt werden. Kompensation der Deklinationsdrift: Der SteadyStar erkennt kontinuierliche Drifts in Dec automatisch, wenn diese den Kompensationsbereich überschreiten würden. In diesem Fall wird ein normaler Dec-Autoguiding-Befehl an die Montierung gegeben. Der Wert kann als "Activation level" spezifiziert werden. Wird dieser z.B. auf 25% gesetzt, werden Abweichungen per Montierung kompensiert, wenn diese mehr als 25% des AO-Kompensationsbereichs überschreiten. Auf diese Weise kann die Montierung alle paar Minuten mit einem kurzen Dec-Befehl "zurückgeholt" und damit auch eine ungenaue Einnordung kompensiert werden. Da der SteadyStar nur ca. 2ms braucht, um auf Nachführfehler zu reagieren, werden diese Montierungsbewegungen automatisch durch das aktive Glaselement ausgeglichen und schlagen sich nicht auf dem Aufnahmesensor wieder. 
Dem ernsthaften Astrofotografen bringt Orion mit diesem System eine neue Möglichkeit, die bestmögliche Nachführung zu erlangen - selbst unter ungünstigen Umständen. Der SteadyStar Adaptive Optics Guider (AO) macht aus jeder "fotofähigen" Montierung ein effektiveres System. Genaue Nachführung ist eines der wichtigsten Kriterien für gelungene Astroaufnahmen und die Nachführgenauigkeit wird in erster Linie von der Mechanik der Montierung begrenzt. Dazu kommen externe Einflüsse wie Wind und die Luftunruhe. Der Steady Star AO überwindet diese Probleme durch schnellere und präzisere Korrekturen als sie durch normales Autoguiding möglich sind. Bilder sagen mehr als tausend Worte: Die unteren Bilder sind zwei Rohaufnahmen von NGC281 bei 100%. Sie stellen einen direkten Vergleich zwischen dem Steady Star AO mit fünf Korrekturen pro Sekunde und einem per normalem Autoguiding aufgenommenen Bild mit einer Korrektur alle zwei Sekunden dar. Jedes Bild besteht aus drei addierten Einzelaufnahmen zu je 12 Minuten Belichtungszeit mit einer Orion SSDSMI III Kamera und einem EON 120ED Refraktor. Die Bilder, die ohne das Steady Star AO System aufgenommen wurden, zeigen längliche Sterne als Resultat des periodischen Fehlers der Montierung. ohne SteadyStar AO Guider
mit SteadyStar AO Guider
Der Unterschied fällt sofort ins Auge. Der Steady Star verbessert die Nachführung, was in schärferen und runderen Sternen sowie einem höheren Kontrast resultiert. Der SteadyStar AO Guider kann ohne Weiteres mehrere Korrekturen pro Sekunde durchführen, ohne das schwere und daher träge Gesamtsystem, bestehend aus Montierung, Antrieb und Teleskop, bewegen zu müssen. Das Glaselement ist um ein vielfaches leichter und wird über spezielle Aktuatoren schneller und genauer bewegt als irgendeine Montierungssteuerung dies könnte. Bis zu über 40 Korrekturen pro Sekunde sind möglich! Durch die 2" und M48 Anschlüsse fügt sich der SteadyStar AO Guider problemlos in bestehende astrofotografische Systeme ein. Es werden nur ca. 70mm an intrafokalem Weg benötigt, was genug Platz für extra-Zubehör wie Filterräder etc. läßt. Ein robuster Hartschalenkoffer gehört zum serienmäßigen Lieferumfang, ebenso wie ein 3m USB Kabel, ein 3m ST-4 Autoguider Kabel und ein 12V Anschlußkabel.
 Lieferumfang: Steady Star adaptive Optik mit integriertem Off-Axis-Guider 2" Anschluß Nachführadapter mit Feinfokussierung 48mm Gewinde mit T2 adapter und Konterring auf beiden Seiten Drei T2 Verlängerungen: 30mm, 17mm und 7mm Hartschalenkoffer 3m USB Kabel 3m Autoguiding Kabel 3m 12 V DC Kabel Software CD-Rom Inbusschlüssel Gedruckte Anleitung (Englisch) |