Montierungen ... parallaktisch
Was ist eine parallaktische Montierung? Wir alle sitzen auf einer Kugel, die sich einmal in 24 Stunden um sich selber dreht. Daher scheint sich alles, was wir am Himmel sehen, kreisförmig um einen Punkt zu drehen, der sich in der Nähe des Polarsterns befindet. Diesen Punkt nennt man Himmelspol. Um die Drehbewegung der Erde auszugleichen, benötigen wir zunächst einmal eine Achse, die sogenannte Rektaszensionsachse oder Stundenachse, die möglichst genau auf den Himmelspol zeigen muß. Diese Achse steht beim Nachführen in Wirklichkeit absolut still, folgt also nicht der Erddrehung. Es folgt eine weitere, dazu senkrecht angeordnete Achse, die Deklinationsachse, an der letztlich das Teleskop befestigt ist. Und fertig ist die parallaktische Montierung, die man in Fachkreisen auch "Deutsche Montierung" nennt.
Die Deutsche Montierung ist weit verbreitet, sie ist aber nicht die einzige Möglichkeit zur präzisen Nachführung. Auch die Gabelmontierung auf einer Polhöhenwiege findet in Amateurkreisen häufige Verwendung.
Die Deutsche Montierung ist weit verbreitet, sie ist aber nicht die einzige Möglichkeit zur präzisen Nachführung. Auch die Gabelmontierung auf einer Polhöhenwiege findet in Amateurkreisen häufige Verwendung.
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