Was ist das Besondere an einem Newton-Teleskop? Ein schlauer Teleskopexperte drückte es mal so aus: "Die größte Stärke eines Newton-Teleskops besteht darin, daß es so einfach aufgebaut ist." Und tatsächlich: Ein großer Spiegel reflektiert und bündelt das Licht entfernter Gestirne, das kurz vor der Brennebene von einem ganz einfachen Planspiegel, der sogenannte Fangspiegel, seitlich zum Okular abgelenkt wird. Dadurch läßt sich ein lichtstarkes und hochwertiges Teleskop besonders einfach fertigen, und der Astronom bekommt so optimal viel Öffnung und damit Lichtsammelvermögen für sein Geld.

Einem Apochromaten mit gleicher Öffnung ist dieser Teleskoptyp jedoch nicht gewachsen, denn dessen Fangspiegel befindet sich zusammen mit seinen Fangspiegelstreben im Strahlengang dieses Reflektors und sorgt für eine gewisse Abschattung (=Obstruktion), was etwas Kontrast und Lichtstärke kostet. Dafür kann man das Newton-Teleskop mit weit größeren Öffnungen zum gleichen Preis fertigen, wodurch dieser Nachteil wieder etwas relativiert werden muß.

Fazit:
Für die Beobachtung und die Fotografie von lichtschwachen Himmelsobjekten, etwa Galaxien, Gasnebel und Dunkelwolken ist ein Newton-Teleskop mit einer ausreichenden Öffnung bestens geeignet. Zur Planetenbeobachtung und -fotografie sollte die Brennweite mittels Barlowlinse verlängert werden. Fotografisch ist hier ein Öffnungsverhältnis von ca. f/25 anzustreben.
 

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